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Spanien und seine Hunde - Zu Spanien gehören einige sehr alte Rassen Hunderassen wie der Galgo Espanol, der Podenco Ibiceno, diverse Molosser und der Gos d’atura. Informationen dazu finden Sie hier. Außerdem erwarten Sie viele Tipps für die Urlaubsplanung mit Ihrem Hund in Spanien. Durchstöbern Sie gleich unsere große Ferienhaus-Datenbank:

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Spanien und seine Hunde

Hund Galgo Espanol

Galgo Espanol
© Isselee | Dreamstime.com

Spanien ist Flamenco. Spanien ist Stierkampf. Spanien ist Madrid. Die meisten Menschen verbinden das Land Spanien mit Meer und Urlaub. Dazu noch eine geschmackvolle Paella und schweren spanischen Rotwein, dann ist das höchste Urlaubsglück erreicht. Spanien ist Jakobsweg und Kirchen. Spanien ist aber auch Barcelona und Christoph Kolumbus, der Amerika entdeckte. Was viele nicht wissen: „Spanien ist auch Hund“. Zahlreiche bekannte, edle Rassen wurden aus Spanien hervorgebracht. Man denke an die eleganten Windhunde und windhundähnliche Rassen aus Spanien.

Galgo Espanol

Bekannt ist bespielsweise der Galgo Espanol. Die Geschichte des Galgos geht bis  zu den Kelten in das Altertum zurück. Damals schon wurden die Windhunde für die Jagd eingesetzt. Die damalige Weltmacht Rom eroberte das heutige Spanien und bezeichnete den Hund der keltischen Einwohner als ‚canis gallicus’ (gallischer Hund). Daraus wurde später die Bezeichnung ‚Galgo’. Um seine Fähigkeiten zu steigern, wurden im Laufe der Jahrhunderte Eigenschaften aus anderen Windhundrassen wie z. B. dem ebenfalls in Spanien beheimateten Podenco Ibiceno eingekreuzt.  Beim Fell unterscheidet man Rauhhaargalgos und Glatthaargalgos. Als Farbvarianten gibt es schwarze, braune oder auch hellbeige Hunde. Üblicherweise ist der ideale Galgo 60-70 cm groß, aber nur 20-30 kg schwer. Seine Körperproportionen machen ihn zu einem ausgezeichneten Jäger, vor allem für die Hetzjagd. Er erreicht durchaus Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h und ist trotzdem sehr wendig. Bemerkenswert ist, dass er seine Beute nicht über den Geruchssinn jagt, sondern sich auf seine Augen verlässt.

Noch heute werden die Windhunde (auch Windspiele genannt) in Spanien zur Jagd eingesetzt.  Selbstverständlich findet man die Galgos mittlerweile auf der ganzen Welt auch bei Windhundrennen. Obwohl der Galgo Espanol eine stattliche Körpergröße aufweist, ist er eher ein scheuer Hund, der sich ganz auf seinen Halter einlässt. Man kann ihn als relativ unkomplizierten Begleiter einstufen.

Podenco Ibiceno
Podenco Ibiceno (Ibizan Jagdhund)
© Erik Lam | Dreamstime.com

Podenco Ibiceno

Nur zu den „windhundähnlichen Hunderassen“ zählt ein weiterer Formel-1-Bolide unter den Hunden: der Podenco Ibiceno. Seine Widerristhöhe beträgt idealerweise zwischen 60-70 cm. Ihn gibt es als Langhaar, Rauhhaar und Glatthaar. Wie sein „Verwandter“ wird der Podenco aus jagdlichen Überlegungen gezüchtet. Er jagt gerne in der Meute Niederwild wie Hasen oder Kaninchen.
Wenn Sie weitere Informationen wünschen schauen Sie doch einmal bei Bücher über Windhunde nach.

Pointer

Kaum bekannt ist, dass der English Pointer aus spanischer Pointerzucht stammt und wegen seiner phänomenalen jagdtauglichen Eigenschaften nach England exportiert wurde. Interessante weitergehende Informationen finden Sie in Büchern über Pointer.

Molosser

Auch die Kategorie der Molosser (doggenartige Hunde)  ist in Spanien vertreten. Klangvolle Namen wie  Perro dogo mallorquín (Mallorca-Dogge) oder Mastín del Pirineo (Pyrenäen-Mastiff) Mastín español (Spanischer Mastiff) zeugen von einer großen spanischen Züchtertradition.

Gos d’atura

Der Katalanische Schäferhund (Gos d’atura català) ist eine weitere großartigeHunderasse, die ursprünglich nur in Spanien beheimatet war. Seine Wurzeln stammen wahrscheinlich von den langhaarigen und portugiesischen Pyrenäenschäferhunden (Berger des Pyrénées) ab. Diese Rasse zeichnet sich übrigens durch außerordentliche Intelligenz, Ausdauer und Anhänglichkeit aus.

Der Gos d’atura català  stammt aus den Pyrenäen im Norden Spaniens der bekannten Region Katalonien. Sie liegt am Mittelmehr, die Hauptstadt ist Barcelona. In dieser Region werden offiziell mehrere Sprachen gesprochen. Deshalb ist der Katalanische Schäferhund auch unter mehreren Namen bekannt. Auf spanisch heißt er “Perro de pastor catalán”. Auf katalanisch wird er als “Gos d’atura català” benannt. 
Er wurde als Begleit- und Hütehund gezüchtet, da die Bewohner dieses Landstriches oftmals mit Viehzucht ihren Lebensunterhalt verdienten. Die Widerristhöhe des Rassestandards der Fédératio Cynologique International, die weltweit die Zuchmaßstäbe festlegt, beträgt 55 cm. Sein Körpergewicht von nur etwa 25 kg macht ihn äußerst wendig und schnell. Sein Fell ist glatt oder gewellt langhaarig. Die Farbausprägungen gibt es von schwarz bis grau, von loh- bis sandfarben. Charakteristisch sind Schnurr- und Kinnbart und die typische tollenmäßigen Augenbrauen und Kopfhaare. Weitere interessante Einzelheiten finden Sie in Büchern über den Katalanischen Schäferhund.

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* Foto oben: Hund © Diego Vito Cervo | Dreamstime.com